BellHex

Beiträge vom September 2008

Na toll – ich hab das Blog-Layout destroyed!

September 18, 2008 · Kommentar schreiben

*grummel*

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Tokyo Zusammenfassung!!!

September 12, 2008 · Kommentar schreiben

Hostel von außen

Hostel von außen

Wir sind mittags von Kyoto mit dem Schinkansen-Schnellzug losgefahren und sind circa um 17 Uhr angekommen, am tokioer Bahnhof. Von da aus musste ich leider allein weiter, weil ich in einem anderen Hostel untergebracht war als Nicole. Leider, leider! Denn um zu dem Hostel zu kommen, musste ich einmal umsteigen und dann nochmal eine halbe Stunde laufen. Als ich ankam, war ich so nass geschwitzt, dass das Mädel an der Rezeption mich gefragt hat, ob es regnen würde. Das Hostel an sich war eine Katastrophe. Im Erdgeschoss befanden sich im Living-Room -nur durch Pappwände abgetrennt- die Toiletten und die Duschen. Die Duschen bestanden aus kleinen Plastikboxen, in denen ich zu jeder Seite ungefähr 10 Zentimeter Platz hatte. Nach oben ebenso…. Duschen gestaltete sich also schwierig. Dazu kam, dass ich der Meinung bin, die haben in den vier Nächten in denen ich da war nicht einmal geputzt. Im ersten Stock war unser Zimmer. In der ersten Nacht waren wir in einem 6-er Zimmer untergebracht mit 4 anderen Typen, die alle geschnarcht haebn. Antje ist erst um 1 angekommen und wir waren dann noch bis 2 Uhr wach und mussten um 7 Uhr schon wieder aufstehen. Ziemlich kurze Nacht, besonders, weil ich die ganze Zeit wach gelegen habe, trotz Oropax.

4er Raum im Hostel

4er Raum im Hostel

In der zweiten  Nacht konnten wir umziehen in einen 4er Raum. ZUm Glück blieben die anderen Betten in den folgenden zwei Nächten leer, so dass wir den Raum für uns alleine hatten. Allerdings war die Klimaanlage durch die Plastikwand zum anderen Raum genau in der Mitte getrennt und der andere Raum hatte die Kontrolle über die Klimaanlage. Sehr ärgerlich. Und da das Fenster sich nicht öffnen lies, hatten wir die ganze Nacht und den Tag stinkige 30 Grad in der stinkigen Bude. Ziemlich übel, aber man gewöhnt sich dran. Die Matratze war so durchgelegen, dass man jede Feder spüren konnte und da man 24/7 geschwitzt hat und ein eckliges Bett hatte, brauchte ich auf die ersten krassen Allergieanfälle nicht lange warten…. *g* wie immer……

Allergie-Anfall kombiniert mit Mückenstich

Allergie-Anfall kombiniert mit Mückenstich

Das Bild will ich Euch natürlich nicht vorenthalten. :-) Davon abgesehen: Tokio ist eine krasse Stadt. Unglaublich viele Menschen sind unterwegs… zu Fuss…in der Metro…überall! Auf unserem (Antje & ich) Weg zur Konferenz mussten wir immer einmal umsteigen. Die U-Bahnhöfe sich unglaublich groß. Allein um unterirdisch von der einen zur anderen U-Bahn zu kommen, haben wir manchmal 15 Minuten zu Fuß gebraucht. Auf den Treppen gibt es Pfeile, die anzeigen auf welcher Seite der Treppe man hoch oder runter geht. Nicht alle U-Bahn-Linien gehören zu einer Gesellschaft, deswegen muss man öfters mal ein zweites Ticket kaufen oder ein Transfer Ticket, um umsteigen zu können. Fast alles ist mit japanischen Schriftzeichen ausgeschildert, man findet nicht überall englische Wegweisert oder Erklärungen und eher unerwartet sprechen wenige Japaner englisch.

Es gibt richtig coole Plätze in Tokio. Einer davon ist der Stadtteil Shibuya. Man kommt aus dem Bahnhof raus und dann steht man auf einem Platz, der umgeben ist von riesigen Werbe-Screens, die alle Filme MIT Ton abspielen. Das ist die ultimative audiovisuelle Überbelastung. Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst insehen soll. Damit ihr einen Eindruck bekommt, findet ihr anbei noch ein Video davon!
 

In der Nähe von Shibuya findet man die krasseste Strasse überhaupt in ganz Tokio! Hier bekommt man den abgefahrendsten Kram den ich je gesehen habe. Schrille Kostüme, die neuesten Trends in japan, z.B. Kleider, in denen man aussieht wie ein Püppchen…ein Pink-Punk oder sonstwas….künstiche Fingernägel mit riesigen kitschigen Blumen, Sternen und anderem Glitzi-Blitzi-Kram drauf (siehe Foto).

die krasseste Strasse überhaupt!!!
die krasseste Strasse überhaupt!!!
Shogun-Fashion

Shogun-Fashionkünstliche Fingernägel

Krasses Nageldesign

Krasses Nageldesign

Bei der Konferenz gab es natürlich auch einen Galaabend, auf dem die besten Paper premiert wurden. Hier hatten wir das beste Sushi überhaupt! Alleine die Deko war denkwürdig!
Tischdeko

Tischdeko

Neben dem Essen gab es aber auch noch andere Highlights: Für mich war super, dass ich fast alle Leute kennen gelernt habe, mit denen in jetzt in Los Angeles arbeite…inklusive Anhang, da viele Ihre Familie  mitgebracht hatten.Nach der Verleihung der Best Paper Awards (Louis Phillippe Morency vom ICT hat den Award gewonnen und hat sich gefreut wie ein Schneekönig) konnten wir eine Tentekko-Taiko Gruppe (japanische Trommelgruppe) bewundern. Nach zwei Vorstellungen, waren wir aufgefordert auf die Bühne zu kommen und selbst  Hand anzulegen. Wie genau das aussehen kann…. guckst Du hier:
...und die Professionellen!

...und die Professionellen!Die Trommler

Am letzten Abend hat es einige Konferenzteilnehmer in eine Karaokebar verschlagen. Leider konnte ich nicht lange bleiben, da die letzte U-Bahn um Mitternacht fuhr. Deswegen habe ich nur zwei Lieder mitgekriegt. ich weiß aber, dass die Meute noch zwei Stunden weiter gerockt hat.

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Kyoto – Zusammenfassung

September 2, 2008 · 1 Kommentar

Japan ist ja schon geil. Aber was völlig nervt ist, dass ich die ganze Zeit bad hairday habe, weil mein Lockenstab nicht funktioniert. Wenn ich den über den Adapter anschließen weht ein  laues Lüftchen aus dem Lockenstab und deswegen kein Volumen für Astrids Haare. Das nur zur Erklärung warum ich auf allen Fotos so doof aussehe, die hier noch folgen werden. *g*

Nun zu den wichtigen essentiellen Sachen.

Am zweiten Tag in Kyoto sind wir morgens zu zwei Tempeln in der Nähe des Hauptbahnhofs gewandert. Zum Nishi- und zum Higaschi Hongan-Ji. Im Higasch-Tempel konnten wir eine kleine Zeremonie beobachten, bei der buddistische Mönche gesungen haben.  Nach einem kurzen Abstecher zur To-Ji Pagode mussten wir auch schon zurück zum Hotel um uns mit Stefan Kopp und Christian Becker-Asano zu treffen.

Der Robocup Champion aus Kyoto!

Der Robocup Champion aus Kyoto!

Letzterer hat für uns ein Treffen im ATR bei der IRC Arbeitsgruppe. Dort wurde für uns eine Demo durchgeführt, die Gänsehaut verursacht. Der Leiter der Arbeitsgruppe Hiroshi Ishiguro entwickelt Roboter, die Menschen zum verwecheln ähnlich sehen. Zwar ist die Funktionalität äußerst eingeschränkt und benutzt Wizard of Oz Techniken, trotzdem gruselig! Links seht ihr den Robocup Champion aus Kyoto! Der war süß!

 

 

 

Paschinko Spielhölle

Paschinko Spielhölle

Abends ging es dann in ein super Restaurant im obersten Stockwerk der Kyoto Station. Nicole und ich sind dann nach dem Essen nochmal allein losgezogen und haben die Spielhölle aufgesucht: Paschinko wollte ich spielen. Ich habs nicht gecheckt. Meine tollen Mini-Kugeln sind 12 Mal ins Loch gegangen, aber gewonnen habe ich trotzdem nichts. Keine Ahnung wie das funktioniert und leider weit und breit kein Mitarbeiter, der englisch spricht. Tja!

 

Goldener Tempel

Am nächsten Tag sind wir zu viert mit einem Rundreisebus unterwegs gewesen und haben den goldenen Tempel, einen Shinto Schrein und anderen coolen Sightseeing-Stuff!

 

 

Stefan Kopp in einem der schnuckeligen Taxis!

Stefan Kopp in einem der schnuckeligen Taxis!

     
Witzig ist auch, dass alle Taxis so einen adretten Spitzenbezug haben. Alle! Stefan und Christian waren ganz begeistert!
*g* 
Zwei Maikos auf dem Weg zum "Date"

Zwei Maikos auf dem Weg zum

In Gion, dem Vergnügungsviertel Kyotos, steht man in dunklen Gassen umsäumt von kleinen japanischen Restaurants, die alle aussehen, als hätten sie schon nicht mehr geöfnet: die Bambus Schiebetüren sind zu, aber die roten Laternen leuchten. Also einfach rein und mit Händen und Füßen nachfragen, ob noch ein Tisch für vier frei ist. Wenn man Glück hat (wie wir), dann kann man hier Geikos oder Maikos treffen auf ihrem Weg zur Arbeit. Zur Erklärung: Geishas sind in Kyoto als Frauen verkleidete Männer, Geikos sind das was wir als Geishas kennen und Maikos sind Geikos in der Ausbildung. So, weissse Bescheeeiiiid, Schäzzzeken!
Disco-Hörnchen

Disco-Hörnchen

Beim Einkaufen: Nicole hat sich unversehens ein Disco-Hörnchen gekauft. Von der einen
Kabelhasi

Kabelhasi

Seite in schlichtes braun getarnt, entpuppte es sich zu Hause beim auspacken als krass-rotes-glitzer-Disco-Hörnchen. Die Astrid hat sich derweil einen Kabelhasi geleistet (und sich später geärgeret, dass sie den Kabelfrosch nicht auch gekauft hat).

 

 

Wir hatten die Zimmernummer 616. Und siehe da: Wir haben die passende Bar für uns gefunden.

616 Girls Bar

616 Girls Bar

Außerdem toll war das Keitan Sushi (oder wie auch immer man das schreibt).

Da konnte man sich essem vom Laufband runternehmen oder einfach etwas bestellen. Und schupps kommt ein Schinkansen (Schnellzug) und bringt es Dir. Das war ein tolles Erlebnis: Video

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