Gestern war Jonathan Gratch, mein gastgebender Professor aus LA, in Duisburg zu Besuch. Sein Gastvortrag war gut besucht und sehr interessant. Meine Studie gefällt ihm! *yieppieh*.
Am nettesten war allerdings der Abend: Wir waren im Chillis im Innenhafen essen. Dabei ist uns aufgefallen, dass man im englischen nie das Tier an sich ist, sondern immer naja… wie soll man dazu sagen? äh… Also sie essen nicht „pig“, sondern „porc“ und nicht „cow“, sondern „beef“. Wir haben nicht herausgefunden warum (Meine Englischlehrerin meinte, das wären aus dem Französischen adaptierte Wörter und es war früher schicker boeuf zu sagen als cow, was nachvollziehbar wäre).
Unser „Local Guide“ hat leider völlig versagt (was nicht seine Schuld war, sondern die der Fussball EM). Also gings weiter in die Cocktail-Bar und danach zum Local Guide nach Moers in sein Haus.
Und was passiert, wenn fünf Kognitionswissenschaftler, halbe und ganze Psychologen und halbe und ganze Informatiker betrunken sind und die Zaubertricks ausgehen und das Gehirn zu langsam für ernste Gespräche geworden ist? Sie gucken YouTube Videos! *g*
Was habe ich mitgenommen?
- Tipps wie ich zu einem echten „Beach Babe“ werde
- den Ratschlag in Amiland bloß nicht F… zu sagen. Ich versuche gerade mein Gehirn auf crap umzustellen
- die Zusage ein Fahrrad ausleihen zu dürfen, damit ich vom Appartment zum Institut komme
- die Sicherheit darüber, dass ich bei jemandem arbeiten werde, den ich mag
- die Aussicht auf eine lustige Zeit in tokioer Karaoke Bars
- eine Anja, die ich am nächsten Morgen aber wieder abgeben musste *g*
- eine große Portion Vorfreude auf LA
- die Überraschung darüber, wie sehr sich Menschen ändern können und wie cool man sie dann findet!
- zerzauste Haare, weil das Verdeck des Cabrios auf der Autobahn plötzlich nicht mehr da war.
- zum Glück keinen Kater
- und so weiter und so fort….
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